Bierfest

Beim Oktoberfest ist im bayerischen Bierzelt die Hölle los, finden zumindest die Amerikaner Todd und Jan, die die Asche ihres verstorbenen Großvaters in die Heimat überführen müssen, und von Frauen mit Haarschnecken gewaltige Bierkrüge serviert kriegen.

Im Bierzelt auf dem Oktoberfest

Gross-Mumu Wolfhouse Die beiden Brüder Wolfhouse geraten beim Oktoberfest-Besuch in einem geheimen Wettkampf im Biertrinken. Ihr ärgster Konkurrent ist ausgerechnet ihr Halbonkel Baron Wolfgang von Wolfhausen (Jürgen Prochnow) mit dem sie im Wettstreit, bei dem die Königsdisziplin das Stiefeltrinken ist, um ein altes Bierrezept und eine Brauerei liegen.

Wie sich herausstellt hatte Großmutter Wolfhouse aufgrund ihrer Vorliebe für große Würstchen ein uneheliches Kind mit dem alten Baron, woraus sich die Ansprüche der Brüder Wolfhouse ableiten. Um an ihre Brauerei zu kommen müssen die Brüder beim Bierfest, dem internationalen Kampftrinker-Fest gegen den jetzigen Baron gewinnen. Doch die Mannschaft des Barons seit Jahrzehnten durch das Trinken von Ziegenpisse trainiert, wird von dem unbesiegbar wirkenden Hansel (Ralf Möller) angeführt.

Schwarze Zenzi im Dirndl Zudem hat Baron Wolfgang auch noch einen wirklich attraktiven Spion im Haushalt von Großmutter Wolfhouse untergebracht. Die schwarze Zenzi (Mo’Nique) ist ein wahrer Augenschmaus, sowohl, als sie einen Mitstreiter der Wolfhouse-Mannschaft unter ihre Fittiche nimmt und später im Bierfass ertränkt, als auch während des Wettkampfes mit blonder Perücke und Dirndl an der Seite Wolfgangs. Davon hätte ich gern mehr gesehen.

Überhaupt kommt das Oktoberfest und das deutsch Trachtgut irgendwie zu kurz. Der Schwerpunkt des Filmes liegt eher im zelebrierten Saufgelage. Komisch ist der Streifen von Regisseur Jay Chandrasekhar schon, wenngleich er manchmal zu sehr auf den Putz haut.

Den Einmarsch der Deutschen mit einem U-Boot in Amerika ist aber eine nachträgliche Genugtuung für die U-Boot-Waffe und da es zudem noch um die Rücküberführung von Brauereirezepten geht allemal gerechtfertigt. Lange lebe die stramme, schwarze Zenzi.

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