Black Chamber Day
Nun ja, gerade an diesem Wochenende war ja auch der mysteriöse Black Chamber Day in Margots Hotel zu dem ich ein- oder vielmehr vorgeladen worden war. Am Empfang erwartete uns bereits eine ziemlich dicke Frau im Mieder, die uns offenbar beaufsichtigen sollte. Diese Dame im Mieder war dann auch die einzige weißhäutige Frau, die ich an diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes zu Gesicht bekommen sollte, denn ich war offenbar bei den dunkelhäutigen Damen nicht so besonders begehrt. Also verbrachte ich den halben Nachmittag in Warteraum von Margots Hotel und unterhielt die Dicke im Korselett.
Eigentlich alles wie gehabt. Was aber diesen Tag von den bisherigen Treffen im Verein von Share a Dick, anders war war, daß heute auch das Personal ausschließlich aus farbigen Frauen bestand.
Die beiden bulligen schwarzen Zimmermädchen, hießen Simone Fox und Dunja. Freundlicherweise stellten Sie sich vor, während sie sich mit dem Staubwedel traktierten. Und daß natürlich im Angesicht von der dicken Frau im Mieder, die mühsam ihre durch den Hüfthalter versteiften Hüften auf und über mir rotieren ließ. Mann, diese schwarzen Weiber hatten aber auch ein paar weiche Rundungen. Da wäre selbst einem gestandenen Seemann bange und schwindelig geworden, wenn diese Körper erst einmal in Bewegung kamen.
Gerne schienen farbige Frauen auch zu zweit auf ihre Beute loszugehen. Ganz so, als ob nicht schon eine von ihnen reichte einen unter zu buttern. Nachdem Miss Fox ihre Zimmermädchen Uniform abgelegt und sich unter scheinbar größten Mühen in ein pinkfarbenden Top gezwängt hatte, forderte sie mich auf mit ihr aufs Zimmer zu kommen, wo bereits eine Freundin namens Summer Lashay auf uns wartete. Während Simone sich mit einem Glas Bourbon amüsierte, fand es Fräulein Lashay es äußerst amüsant mir bei dem Versuch zuzuhören ihren Nachnamen richtig auszusprechen, ohne dabei ihre Brustwarze aus dem Mund zu nehmen. Sehr heiter. Aber nach hundertmal kriegt man Fussel im Mund.
Um den Sex mit schwarzen Frauen kam ich dann aber doch nicht drum herum. Mutti hätte mir sicher was gehustet, wenn sie wüßte, daß ich es mit einer, wie sie sagte “Negerin” getrieben hatte. Was heißt hier eine? Oder besser, was für eine? Sie wirkte ein bißchen wie Schulmädchen Eve in ganz Dunkelbraun und mit Strumpfhosen, wo eigentlich Nylons hängen sollten. Ein wenig Eve jedenfalls, oder ich redete mir das nur ein. Das Fräulein wollte ursprünglich nur ihre Mutter abholen, wie sich herausstellte. Und da Muttern noch nicht fertig war mit dem Sixpack junger, gestählter und kerngesunder Klemper, die sie da schön in Reih und Glied vor sich liegen hatte, schnappte sich das genervte Töchterchen die Hinterbliebenen, also die Rest, also mich, um sich die Langeweile aus der Taille zu rocken. Danke, ich fand’s anstrengend. Andere Völker, anderen Konditionen.
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