Archiv für die Kategorie „Haralds Tagebuch“
Die Mutter der Friseuse
Am nächsten Morgen ging es mir wieder einigermaßen, auch wenn Hoiskötter behauptete ich sähe gruselig aus. Er empfahl mir gleich nach dem Frühstück den Bordfriseur aufzusuchen, um wenigstens etwas Ordnung in meinen wirren Kopf zu bringen. Als ich zögerte und etwas von Deckchair brummelt wiegelte Hoiskötter schnell ab und versprach mich zu begleiten.
Letztlich war es mir egal auf welchem Stuhl ich saß, Hauptsache ich hatte ein paar Stunden meine Ruhe. Vor allem vor Frauen. Irgendetwas war noch leicht wund an und in mir. Diese Amerikanerinnen und ihre Drogen hatten mich wirklich ein wenig mitgenommen. Also konnte ich mich genau so gut in die massierenden Hände einer Friseuse begeben. Jedenfalls solange sie keinen Nylonkittel trug.
Weiter geträumt von Mamazonen
Dank der Tabletten gegen Übelkeit konnte ich zwar endlich einschlafen, was mich aber jetzt nicht wirklich vor den bösen Träumen schützt. Es war naheliegend, daß ich meiner Kabine von einer Seereise träumte. Nur eben nicht hier in Deutschland, sondern auf dem Amazonas.
Daß ein Landgang im Dschungel ganz andere Folgen haben konnte, als zum Beispiel ein Ausflug am Rhein wurde mir überdeutlich, als ich unversehens in die Gewalt einer Horde schwerstbrüstiger Amazonen geriet. Nicht nur, daß es mir Angst machte, wie dieses zerzauste Weibervolk mit einem Speer vor mir hantierte, nein ich wurde auch noch eingesperrt und mit Obst gefüttert. Ganz so als wolle man mich mästen für irgendein dubioses Ritual. Gott sei Dank wachte ich mit einem Bärenhunger auf, bevor ich erfuhr, was diese Frauen wirklich mit mir anstellen wollten.
Mehr Bilder der schwanzrünstigen Amazonen finden Sie im Eboob-Store.
Die Ober-Amazone
Nächte auf See
Mühsam hatte ich mich wieder zurück an Bord geschleppt. Die Pillen und all das Essen waren mir wohl nicht gut bekommen. Ich versuchte sofort zu schlafen, doch die Übelkeit hielt mich in einer Art Dämmerzustand. Statt tief weg zu gleiten, begann ich von meinem 12. Geburtstag diesmal ohne Mutti zu träumen. Und zu meinem Erstaunen kam Fräulein Eve in einem schönen bonbonfarbenen Hüfthalter zu der Feier. Ich war wirklich glücklich, bis aus der Riesentorte plötzlich ein böses blondes Weib im blauer Wäsche sprang und drohte mir Eve wegzunehmen. Ich war verzweifelt, weil Fräulein Eve ja nicht sah, daß sie da einen echten Vampir vor sich hatte. Ich wollte ihr etwas zurufen, aber nicht einmal ich konnte meine Stimme hören und so mußte ich zusehen, wie Eve der blonden Verführung auf den Leim ging. Als ich sah, wie der blonde Vamp Eve in den Po biß, war mir klar, daß ich Eve für immer verloren hatte und sie nunmehr ein Geschöpf der Nacht werden würde.
In Schweiß gebadet mit einer Handvoll Erbrochenem auf meinem Bauch wachte ich auf. Ich war nicht sicher ob das erbrochene von mir war. Doch Hoiskötter bemerkte meinen forschenden Blick nicht, denn er schnarchte tief in seinen tantrischen Träumen. Der war es wohl nicht. Ich beschloss zur Sicherheit noch eine Pille gegen Seekrankheit zu nehmen, um dann endlich traumlos glücklich einzuschlafen.
Mehr von Fräulein Eve auf Vintage Queens:
Die amerikanische Botschaft
Wenigsten empfingen mich hinter der Tür der amerikanischen Botschaft keine GI Joes, die mir einen Fragebogen zur Einreise in eine amerikanische Staatsbürgerin vorlegten. Nein, da fanden sie nur zwei dralle, blitzsaubere Amerikanerinnen in einer Art American Diner. Mit Cola-Automat und allem Drum und dran. Durch mehrere Türen im hinteren Teil des Raumes ging es in die Zimmer der Damen, die im typischen amerikanischen Motel-Stil eingerichtet waren. Sehr steril und ungemütlich.
Der Empfang war typisch, zuerst einmal wurde einem ordentlich was zu essen angeboten und das in möglichst großen Portionen, die ein normaler Kerl, wie ich mit Sicherheit nicht allein bewältigen könnte. Dann wurden einem die unvermeidlichen Sehenswürdigkeiten gezeigt und man wurde aufgefordert unverzüglich hereinzukommen und Spaß zu haben. Die amerikanische Frau an sich schien sehr darauf bedacht, alles mögliche in sich reinzustopfen.
Bordell International
Endlich war der Tag des ersehnten Landgangs gekommen. Natürlich wurde so eine typische Reisegruppe gebildet, die lokale, historische Sehenswürdigkeiten besichtigen sollten. Doch ich hielt mich an Hoiskötter. Obwohl ich zugeben muß, daß mich diese Reiseleiterin Olarita in ihrer strammen Jeans beinahe dazu gebracht hätte, ihr in eine mittelalterliche Bibliothek zu folgen, um mir eine oder andere aus einer der oberen Regalreihen zeigen zu lassen. Hoiskötter war gut vorbereitet und hatte seinen eigenen Reiseführer dabei. Der Anschaffel, ein Reiseführer von Wilhelm Grenzino, mit dem Untertitel Erogene Zonen weltweit – schöner Reisen mit erhobenem Finger.
Nadine Jansen
Grundsätzlich ist ja so ein Leben Bord eher langweilig und ich war froh von Hoiskötter dieses Sexmagazin in die Hand bekommen zu haben. Da saß ich nun also an einem verregneten Nachmittag in meiner düsteren Kabine, hatte Heimweh nach Mutti und Fräulein Eve und fand lediglich in “Porn for the average Joe” einen interessanten Artikel über Nadine Jansen, der mir ein wenig Trost spendete. Sie wissen schon eine dieser Frauen mit einer Oberweite die Muttis Jungen schlaflose Nächte bereitet.
Außer ein paar erregenden Bilderchen bot “Porn for the average Joe” auch biographische, aber eigentlich nicht gerade verblüffende Details von Nadine Jansen. Gut, daß sie auf dem Lande groß geworden ist, versteht sich bei dieser Oberweite von selbst. Nur, wo die Natur sich noch ungestört und im vollem Umfang entfalten kann, sind Brüste wie diese zu finden.
Schon interessanter war die Tatsache, daß Nadine Jansen nur 1,63 groß ist und eine BH-Größe von 85H angibt. Das war zumindest die gleiche Körbchengröße wie Mutti sie trug. Mutti allerdings bei einem Unterbrustumfang von 115cm. Da lag sie also noch weit vorn.
Wirklich aufregend war das Interview mit Nadine Jansen. Sie erzählte, wie sie Ihre Karriere auf einem Titelcover von Voluptuous begann und dann mit Nicole Peters zu Scoreland wechselte. Doch diese Freundschaft währte nicht lange, denn Nicole Peters wollte ihre eigene Seite. Das wollte Nadine dann natürlich auch und als kurz sie darauf Bettie Ballhaus kennenlernte schien ihr Ziel in greifbare Nähe gerückt zu sein. Die Freude währte allerdings nur kurz, weil Bettie sich ins Showbiz zurückzog. Aber das hatte sich ja bereits im Interview auf Textentertainment angekündigt. Kurz nach dem Interview hatte sie diesen Bericht über die populären Internetdolls gelesen und weg war sie.
Nadine hatte jetzt zwar ihre eigene Seite, doch die hatte auch einen hohen Preis und in dem Interview mit PFAJ, erzählte Nadine Jansen, wie unglücklich sie inzwischen mit Matze in der G-Size-WG war und warum sie die Wohngemeinschaft der großen Brüste verlassen wollte. Vor allem aber will sie nicht mehr, daß die G-Size-WG verfilmt wird und schon gar nicht will sie in den Bra-Buster-Container. Die Big Brothers for big Busters Show hat Nadine rundweg abgelehnt. Lieber will sie mit ihrer einzigen verbliebenen Freundin Milena aus der G-Size-WG ausziehen und zurück aufs Land gehen, um sich einen Mann zu suchen und eine Familie gründen. Und überhaupt: Milena Velba ist ein Schatz, mit der kann man nicht nur Pferde stehlen, sondern auch jede Menge Spaß haben.
Nachdem ich das ganze Sexmagazin durchgeblättert hatte regte sich wieder mein Heimweh nach Mutti. Ich schaute aus dem Fenster, wo bei tristem Wetter graue Bäume am Ufer entlang zogen und beschloß mir noch ein wenig Trost bei einem Laphroaig in der Bordbar zu holen. Der Laphroaig war nicht der einzige Trostspender am Tresen. Marrie, eine einsame Mutti vor einer Weißweinschorle bot mir an in ihren Hafen einzulaufen und mich in ihren mütterlichen Gefilden ein wenig heimisch zu fühlen. Nachdem ich allerdings dreimal reichlich betrunken von ihren voralpinen Hinterbacken gerutscht war, schmiß sie mich dann doch einfach raus.
Soweit mir später berichtet wurde, habe ich dann wohl halb schlafend auf dem Flur vor ihrer Kabinentür gelegen, als die mich Küchengehilfin Sarrah dort fand und vorsorglich bis in mein Bett brachte. Ihr war es wohl ziemlich egal, ob ich schlief oder nicht, solange mein Rührstab noch nicht umgekippt war, hatte die Küchenfee eine Aufgabe zu bewältigen. Und bald konnte ich nicht mehr entscheiden, ob ich auf den Wellen, oder die Wellen auf mir ritten. Egal, ich war die Seefahrt leid. Morgen war endlich wieder Landgang dran.
Mehr von Nadine Jansen gibt es auf Scoreland:
Eine Seefahrt
Dies hier war meine erste Seereise. An die Enge in den Kabinen mußte ich mich erst einmal gewöhnen und es erforderte einige fast akrobatische Einlagen, um bei den vielen mitreisenden Frauen den Mostspender zu erreichen. Es wäre sicherlich um einiges leichter gewesen, wenn Hoiskötter meine diversen Eroberungen nicht fortwährend, angeblich aus Gründen der Sicherheit, am Bett festgezurrt hätte.
Nun ja, zumindest wurde es in den ersten beiden Tagen an Bord nicht langweilig, schon wegen des allabendlichen Rahmenprogrammes nicht. In dem großen Festsaal mit der Bühne gab es nämlich jeden Abend einen tonnenschweren Catfight gegen echte Zwerge. Wobei zwei ernstlich übergewichtige Frauen einen Liliputaner in die Knie und zu diversen Schandtaten zwangen.
Auch eine Beteiligung des Publikums war vorgesehen, wobei mir die Rolle zufiel mit einer, auf den ersten Blick eigentlich charmanten, Sumo-Ringerin mein Glück zu versuchen. Ich schaffte es auch mit drei Versuchen nicht die Dame aus dem Ring zu stoßen. Im Gegenteil dreimal hintereinander landete ich zur allgemeinen Belustigung der Zuschauer unter ihrem Gesäß. Das dritte Mal unglücklicherweise mit dem Gesicht. Die Dame machte sich dann einen Spaß daraus ihren Hintern immer wieder leicht anzuheben, so als wollte sie mich freigeben, um sich bei der geringsten Bewegung sofort wieder hin zu setzen.
Ship ahoi
Endlich war er da der große Tag. Die Verabschiedung von Mutti fiel leicht unterkühlt aus, weil sie immer noch sauer war, daß sie nicht mit konnte. Aber, nachdem ich die kurze Anreise mit dem Zug hinter mich gebracht hatte, betrat ich leichten Herzens die Reling zum Donaudampfer, vor allem weil ich das nicht alleine tat, denn im Zug hatte ich bereits unsere Bordschwester kennen gelernt, die auf dem Weg zu ihrem Einsatzgebiet schon einmal mit mir zusammen ihren derzeitigen Kenntnisstand auffrischte.



