Archiv für die Kategorie „Sexgeschichten“
Lass jucken, Jecke!
Schunkeln bis zum Abwinken. Eine neue erotische Kurzgeschichte zum aktuellen Thema Karneval. Mit einem Funkenmariechen, daß geradezu vor Erotik Funken sprüht und einer Karnevalsvereinigung der besonderen Art. Nämlich so, daß das Schunkeln böse Flecken hinterlässt.
Hier diese Kurzgeschichte lesen.
Wer nicht lesen will, kann’s hören. Einfach auf das Cover klicken.
Pornwars
Ab sofort ist die Rubrik Pornwars auf der Strumpfhalterin verfügbar. Es handelt sich dabei um eine Art erotisches Labyrinth, bestehend aus derzeit etwa 20 erotischen Kurzgeschichten, die über Links im Text angewählt werden. Die Handlung der Hauptgeschichte nimmt entsprechend verschiedene Verläufe, je nach nach gewähltem Link. Die Geschichte wird erweitert sobald meine Zeit es zulässt.
Die Legende vom roten Hüfthalter
Es war das Weihnachtsfest im Jahre 1952 in Bloomington, Indiana, als die Frauen der Familie Woodlock feststellten, daß in der ganzen Familie nur noch ein funktionsfähiger Hüfthalter existierte. Die Frauen losten aus, wer den Hüfthalter am heiligen Abend tragen durfte und die anderen mussten sich ihre Nylons halt in gewohnter Manier aufmalen.
Doch eine der Woodlock Frauen wollte das Ergebnis nicht akzeptieren. Amelie Woodlock wollte an diesem Abend unbedingt ein Kind bekommen und glaubte, daß dies nur in richtigen Nylons klappen würde. Also nahm sie ein Küchenmesser und stach auf Martha Woodlock ein, die den Hüfthalter bei der Auslosung gewonnen hatte.
Klaus mit der Rute
„Mutter! Es ist der Weihnachtsmann! Mutter!“ schrie Jan rannte aufgeregt den Flur hinunter in Richtung Küche.
Martina kicherte und hielt ihrem Vater die Tür auf. „Du kannst doch den Weihnachtsmann nicht einfach vor der Tür lassen und weglaufen“, rief sie ihrem Bruder nach.
Jan bremste scharf und sah zurück. Der Weihnachtsmann quälte sich brummelnd mit dem schweren Sack durch die Tür. Ach, der kam schon klar. Jan wäre beinahe mit seiner Mutter zusammengestoßen. „Ho, ho, ho!“ grölte der Weihnachtsmann mit vertrauter, tiefer Stimme. Jan verstand nicht, wie seine Schwester so ruhig bleiben konnte, wo doch der Weihnachtsmann direkt neben ihr stand.
Zum blutigen Ochsen
Er mochte einfach ihre Fußgelenke. Nicht, daß er so etwas wie ein Fußfetischist war, nein, überhaupt nicht, er hatte sich einfach nur an den Anblick ihrer Fesseln gewöhnt. Er hatte Karen im Tennisclub Rot-Weiß kennengelernt. Genau genommen hatte er gegen Frank, ihren Mann, in einem Turnier verloren und anschließend im Vereinshaus seine Frau kennengelernt. Lange Zeit hatte er Karen nur auf die Füße gestarrt, denn er hatte Angst seinen Blick zu heben, weil er sicher war, sie würde ihm sofort ansehen, was er dachte, wenn er ihr direkt ins Gesicht blickte.
Später mochte er auch ihre Waden und Oberschenkel, aber da waren sie ja schon wesentlich vertrauter miteinander. Heute aber schaute er wieder nur auf Karens Fesseln, denn er hatte vor, mit Frank ein ernstes Gespräch zu führen. So von Mann zu Mann. Mit ungewissem Ausgang natürlich, außer vielleicht, daß sicher war, daß Karen stinksauer sein würde.
Eve und der Wilde Westen
Hierbei handelt es sich um die Fortsetzung von “Eve und der letzte Bus nach Sioux City”.
Was genau sich Eve unter „Sioux City“ vorgestellt hatte, wusste sie selber nicht. Eigentlich hatte sie darüber gar nicht nachgedacht. Das war halt eine Stadt auf Gran Canaria. Sonst nichts. Doch dieses Sioux City kam ihr so überhaupt nicht Spanisch vor. Es war tatsächlich, wie der Name hätte eigentlich vermuten lassen, eine Westernstadt. Natürlich keine Echte, jedenfalls nicht wirklich echt.
Da standen Holzhäuser, es liefen einige Cowboys durch die Straßen und eine Unmenge Touristen mit Kameras. Sioux City war eher ein Freizeit Park. Warum hier mitten im Atlantik eine amerikanische Westernstadt aufgebaut worden war, blieb wohl für immer das Geheimnis der Einheimischen. Kaz jedenfalls schien gewusst zu haben, was Sioux City war und als sie Eves belämmertes Gesicht beim Anblick der Holzbaracken sah, schlug sie sich rhythmisch mit der Hand auf den Mund und ließ belustigt eine Art Indianergeheul ertönen.
Eve und der Zorn des Bischofs
Hierbei handelt es sich um die Fortsetzung von “Eve und der Wilde Westen”.
Wenigstens der Abend in Maspalomas war so verlaufen, wie Eve es sich vorgestellt hatte. Gut, es war etwas mehr Rotwein geflossen, als es gut für Eve’s Synapsen war, aber sie hatte festgestellt, daß sie Kaz richtig gerne mochte und sie schon am ersten Tag eine Freundin in der Fremde gefunden. Sehr gut war auch, daß sie bei Kaz Tante übernachtet hatten. Das hatte Geld gespart, welches dann aber der Wein gleich wieder wegschwemmt hatte. Aber immerhin besser, als wenn sie beides hätte bezahlen müssen.
Neuer Tag neues Glück. Der Besuch einer Bank hatte heute absolute Priorität. Um einen guten Eindruck zu machen, hatte Eve sich von Kaz Tante einige Sachen geliehen. Auch, wenn die etwas zu groß waren. Kaz war geradezu übermütig gut gelaunt. Ein wahrhaft sonniges Gemüt, das sich automatisch dem Wetter anzupassen schien und hier genau am richtigen Flecken Erde war. Eigentlich hätte sie zum Dienst gemußt, meldete sich aber krank, weil sie viel zu neugierig war, was Eve heute treiben würde und wie die Sache mit diesem Heinz laufen würde. Sie witterte dort ihre ganz große Chance.
Böse Tanten
Am ersten Feiertag besuchte Marco wie in jedem Jahr seine Tante Waltraud besucht. Dort warteten schließlich noch einige Weihnachtsgeschenke auf ihn. Seit er 18 geworden war, mußte er allein zu Tante Waltraud gehen. Seine Eltern drückten sich vor solchen Dingen gern. Auf dem Gabentisch lag ein Buch über die Eroberung Mexikos. Marco war nicht sonderlich begeistert.
Derzeit hatte er ganz andere Interessen, als Bücher mit langweiligen Geschichten zu lesen. Zu allem Überfluss mußte er auch noch auf Kaffee und Kuchen bleiben. Eigentlich hätte er gleich weiter gewollt zur Tante Gertrud. Dort gab es wenigstens Geld. Das war schon weit interessanter. Aber Tante Waltraud ließ ihn nicht so schnell wieder ziehen, schließlich kam der Junge nur einmal im Jahr vorbei. Während Tante Waltraud telefonierte ging Marco ins Obergeschoß. Er mußte dringend mal austreten. Dort oben war das Badezimmer. Marco setzte sich brav auf die Brille, weil seine Mutter darauf bestand, daß auch Männer nicht im Stehen pinkeln. Das machte nur unnötig Dreck, fand sie.
