Artikel-Schlagworte: „Burlesque“
I still wear pasties under my bra
Man sieht es nicht auf den ersten Blick, aber Miss Abigail Fraser trägt Pasties unter ihrem Büstenhalter.
Wenn es denn die Zeit in der Mittagspause zulässt lasse ich meine Nippel-Tassels gerne ein viertel Stündchen rotieren. Die Kollegen haben sich an den Anblick gewöhnt und eigentlich sagt niemand etwas, wenn ich meinen BH ablege und der Tanze der Nippel beginnt.
Ach wie gerne wäre ich Burlesque Tänzerin wie Gypsy Rose Lee geworden. Ich liebe diese Kunstform, auch wenn sie amerikanisch ist.
Mehr Bilder von Abigail Fraser.
Vintage Dita
Es gibt ganz schön viele Bildbände von Dita von Teese, aber es empfiehlt sich schon wenigstens einen davon im heimischen Wohnzimmerschrank zu haben.
Dita und das Korsett ist eine lange Geschichte unterkühlter Leidenschaft. Das Korsett und die High Heels werden bei Dita von Teese auf eine so saubere, uramerikanische Art präsentiert, daß man das Buch sogar beim Kindergeburtstag zur Not auf dem Tisch vergessen kann.
Und im schlimmsten Fall kann man ja immer noch darauf verweisen, daß Dita eine anerkannte Künstlerin in Sachen Burlesque-Tanz ist. Damit sollte sich dieser Bildband auch gegenüber der Oma rechtfertigen lassen. Wer also auf Pinups steht, ein Weihnachtsgeschenk sucht und zu familiären Zugeständnissen bei seinen Leidenschaften neigt, der findet in Dita von Teese ein kleines Stück gesellschaftlicher Freiheit zum Fest.
Ballettschuhe für Jederfrau
Ballett ist ja nicht nur ein Sport für mädchenhafte Frauen mit einem Hang zu Rosa, sondern auch eine Form von Heimtraining für die Frau mit der eher unterentwickelten Wade. Wer es leid ist den ganzen Tag auf Zehenspitzen durch das Eigenheim zu tingeln und immer wieder die Hacke aufsetzt, der kann sich ja dazu zwingen die aufrechte Position zu halten, indem er ein paar Ballettschuhe von Punitive Shoes beim täglichen Staubsaugen anzieht. Das sind nicht einfach nur High-Heels sondern echte Sportschuhe für den Chickenrun oder wie die Gala es nennt Stiletto Run. In diesen Pumps gibt es schon nach einigen Wochen stahlharte, gut ausgearbeitete Wadenmuskeln.
Für den Fall, daß das Training entsprechend anschlägt, kann sich gut entwickelte Weib ja an den Formel 1 Schuhen von Punitive Shoes versuchen. Die haben eine Art Spoiler als Absatz. Wer damit den Bus, den er gerade verpasst hat bis zur nächsten Haltestelle einholt, darf sich wohl mit Fug und Recht zum fußstarken Geschlecht zählen und braucht die Konkurrenz im Stöckelschuh aus Fernost nicht zu fürchten und wird recht bald feststellen, daß die meisten Männer sich darum reißen werden ihre Stiefel zu trinken. Prost.
Kitty Bang jedenfalls hat keine Probleme mit solchen Ballet-Schuhen und zeigt uns hier eine nette kleine Burlesque Ballett Darstellung.
Burlesque oder Prostitution
Nicole und Nadine suchen nach einem neuen Lebensentwurf. Kann man ja mal wechseln, oder? Die eine will Burlesque-Tänzerin werden, die andere möchte ihr Hobby zum Beruf machen und sich endlich vollständig der Prostitution hingeben. Warum das beides in einer Sendung untergebracht werden muß, das weiß wohl nur die Quotenfee.
Hier soll es vor allem um die Hamburger Sozialpädagogik-Studentin Nicole und ihren Einstieg in die Welt des Varieté gehen. Was unsere niedliche kleine Studentin nun von Eve Champagne im Queen Calavera erlernen soll, ist nicht nur das erotische Entkleiden, sondern auch der korrekte Umgang mit Pasties und die Aktivierung und Steuerung der Nippel-Tassels. Gut, wer schon mal den Grundkurs in der Terminologie des Burlesque besucht hat.
Ansonsten zeigt halt Leo Lilly mal, wie man die Tassels so richtig kreisen lässt. Natürlich noch ein gutes Stück entfernt von Tura Santana.
Wie nicht anders zu erwarten, wenn so ein Mädchen aus geordneten Verhältnissen, die Welt ihrer Hörsäle und Seminarräume verlässt, um die Untiefen des wahren Kiezes zu erforschen, muß Madame versagen. Sie bringt es einfach nicht fertig ihre Corsage abzulegen. Und das obwohl beim Training noch gar kein Publikum anwesend ist.
Doch mit ein bisschen Behelfskleber für den BH, kommt sie bei ihrem Auftritt doch noch in den Genuss ihre Tassels-Nippel zu schwingen. Auch ohne Ausziehen. Nun ja, wenigstens bleibt ihr ein Video, das Pappi zur Verzweiflung treibt, wenn es schon nicht zur ganz großen Burlesque-Karriere reicht.
Zu dem anderen Thema dieser Dokumentation oder Reportage kann ich nur sagen, daß diese Nadine, wenn sie schon als Hobby wahllosen Geschlechtsverkehr mit mehreren Männern am Tag hat und das Ganze jetzt auch finanziell interessant gestalten will, sollte sie einiges vom dem Verdienten für einen soliden Therapieversuch zurück legen. Ohne diesen Mist wäre dieser Beitrag auf RTL II wirklich sehenswert gewesen.
Zoe Scarlett
Auch die Eidgenossen lieben rasiermesserscharfe Frauen. Vor allem, wenn das Antlitz einer attraktiven Schweizerin so leckere Produkte wie Cynar verziert. Denn Zoe Scarlett gehört nicht nur in der Kanadischen Männerwelt unter die Top 10 Pinups dieser Welt, sondern sie ist auch seit 2009 das offizielle Promotion-Gesicht des beliebten Artischocken-Likörs Cynar, der von der Campari-Group in der Schweiz vertrieben wird.
In ihrer Biographie sagt Zoe über sich selbst: Die junge Blondine liest sehr gerne. Nun dazu bietet ihr Eisschrank wohl nicht all zu viele Möglichkeiten. Aber wie man sehen kann dauern so schwierige Wörter wie Cynar schon einen kleinen Moment bis man sie hoffentlich richtig entziffert hat. Da ist es wahrlich besser man setzt sich einen Moment hin, auch wenn dann wieder alle den Rand ihrer Nylons sehen können. Huch, aber auch.
In ihrer Burlesque-Show Cynarina besteht diese Gefahr nicht, denn sie tanzt dort im glitzernden Frack vor einem überdimensionalen Cynar-Glas. Traditionsgemäß wird sie es natürlich im Verlauf der Show schon irgendwie schaffen ihre Nippel-Tassels zum Einsatz zu bringen. Nun denn, Prost auf die Schweizer Pinup-Garde.
Berliner Burlesquen
Die Berliner Zeitung ruft junge Nachwuchstalente im Burlesque-Tanz auf an einem Kurs mit Sandy Beach, der Berliner Burlesque-Tänzerin zur Kunst des Auszeihens teilzunehmen.
Die Glückliche kann sich dann später bei der professionell besetzten Show Black Flamingo im Berliner Wintergarten mit den Stars der Szene messen. Dann sind mit dabei Catherine D’Lish, HoneyLulu und die Teaserettes.
Die besten 10 Bewerberinnen dürfen sich bei der Endausscheidung im Wintergarten einer Promi-Jury stellen, die festlegt, wer zur richtigen Show darf und wer nicht. Das klingt nach: Viel ausziehen, um sich dann ganz groß ausziehen zu dürfen.
Wer es dort nicht schafft fährt einfach zum 2. Ball Burlesque am 23. Oktober ins Grand Hotel nach Nürnberg. Der Ball trägt den Titel: «Die 20er Jahre sind zurück!« Dort hat man vielleicht auch so viel Spaß mit Showeinlagen von Sweet Chili, Fleur d’Amour und La Mystique von Late Night-Burlesque. Oder halt einfach nur beim Charleston tanzen.
Dirndl und Dessous
Wer noch immer nicht im Bilde ist, was die trächtige, nein nurmehr Tracht tragende, Frau drunter trägt, hat bei der bayerischen Burlesque-Show Filly Follies beim 6. Monte-Heimatabend im Cafe Platzhirsch direkt am Viktualienmarkt, die Gelegenheit sich auf entspannte vorzeitig schlau zu machen. Nicht daß es hinterher zu Überraschungen kommt, weine so eine wirklich heimische Zenzi dem Zugereisten ihr Rockgeheimnis lüftet.
Die Heimatabende des Bergmagazins Monte bestehen nicht ausschließlich aus Burlesque Tanz. Es gibt vielmehr Lesungen, Jodel- und Schuhplattler-Seminare oder eben alles, was einem Bayern halt heimatliche Gefühle entlockt. Also ist es nur Konsequent so kurz vor dem Oktoberfest einen genauen Blick unters Dirndl zu riskieren.
Die Damen die sich stellvertretend für das gesamte alpine Weibsvolk lehrreich aus dem Mieder und den Schürzen pellen, sind unter anderem Gretchen Schneider, Diva DeSaster, ChiChi Bouvet und Aphrodite DeVine. Sie alle werden an diesem Abend auf den Spuren von Dita von Teese in München einen Höhenrausch mit tiefschürfender Atemnot verursachen.
Gypsy Rose Lee
Auf dem Weblog Amour Foo ist heute eine sehr schöne Homage für eine fast vergessene Burlesque-Tänzerin erschienen. Gypsy Rose Lee (eigentlich Rose Louise Hovick) war von 1937 bis etwa 1969 als Schauspielerin in den USA tätig. Geboren wurde sie am 9. Februar 1911 Seatle und im Verlauf ihrer Karriere profilierte sich Gypsy Rose Lee als Burlesque-Star. 1941 schrieb sie einen Roman The G-String Murder, der wenig später unter dem Titel Lady of Burlesque mit Barbara Stanwyck verfilmt wurde.