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Putzen auf dem Klo
Mein letzter Arbeitstag bevor ich endlich meine wohlverdiente Urlaubsreise antreten konnte verlief im Großen und Ganzen ereignislos. Es gab die üblichen Hausfrauen in Unterwäsche zu sehen, die einem mit ihren Frisurproblemen in Ohren lagen, bis sich die hautfarbenen Nylons über selbigen verschlossen und man in Ruhe seiner Überzeugungsarbeit nachgehen konnte.
Na gut, manchmal waren es auch sehr elegante Uschis in schwarzen Nylons und künstlich angelegten Brüsten, aber in einem Punkt waren sich heute alle einig. Sie hatten Probleme mit den Haaren und wenn sie mit mir fertig waren, wollten alle dringend noch mal zum Friseur.
Anschließend verabschiedete ich mich brav bei Julia, die am Empfang arbeitete und von ihrer Schwester Ewa Sonnet, die immer den Wellnessbereich unserer Firma nutzte, wenn Julia Dienst hatte. Das war natürlich illegal, aber keiner in der Firma sagte etwas, wenn er auf dem Weg zur Mittagspause einen kurzen Blick auf das polnische Prachtweib werfen konnte. Na gut einige der weiblichen Angestellten reagierten mit einem genervten zurechtrücken ihrer eigenen Oberweiten.
Außerdem verabschiedete ich mich auch von unserer Hausmeisterin in ihren hoch glänzenden Satin-Strumpfhosen, die sich meistenteils allein im Keller rumtrieb. Was sie da anstellte wußte kein Mensch. Das einzige, was ich über diese Frau mit Sicherheit sagen konnte, war, daß sie auch in der Freizeit und aller Öffentlichkeit eine Vorliebe dafür hatte immer wieder ihre Strumpfhosen ins rechte Licht zu rücken.
Als ich dann endlich nach Hause kam, hatte Mutti sich wieder eine Putzhilfe zugelegt, die seit Stunden das Klo putzte. Da hatte Mutti einen Tick. Einmal im Monat ließ sie eine Putzfrau nur deshalb kommen, um das Klo nach allen Regeln der Kunst auf Vordermann zu bringen und gleich im Anschluß schloß sie sich dort für ein bis zwei Stunden ein.
Daraus ergaben sich für mich zwei Schwierigkeiten, erstens: Wo sollte ich in den nächsten Stunden aufs Klo gehen und zweitens: Was tat ich, wenn Mutti, bei was auch immer sie dort tat, einen Herzinfarkt erlitt und ohnmächtig vor der Tür lag.
Denn die Tür ging dummer Weise nach innen auf und Mutti war weiß Gott kein Fliegengewicht. Das erste Problem ließ sich nicht nur leicht, sondern auch recht angenehm lösen, weil so ich einen guten Grund hatte bei Fräulein Eve zu klingeln und gleich zwei gute Gründe ihre Toilette in beiderlei Hinsicht zu nutzen. Vor allem nachdem sie mir im Freizeitanzug, einem netzartigen Catsuit die Tür geöffnet hatte. Ich werde diesen Anblick sicherlich mit auf meine Reise nehmen und noch einige Toiletten-Eindrücke dazu.
Chesty Reny
So stellt man sich die perfekte polnische Mutti vor. Ich weiß gar nicht ob Reny Polin ist, aber es würde mich keinesfalls wundern, wenn sie aus Krakau käme. Es müssen ihre runde Gesichtsform und die schwarz gefärbten Haare sein, die mich so an die Heimat von Ewa Sonnet und Bea Flora erinnern.
Wie auch immer. Renys blaugrüne Augen jedenfalls sind zwei funkelnde Edelsteine in Nacht und die Vorstellung, daß sie über einem zu leuchten beginnen und einem die Nacht erhellen ist sicherlich nicht eine der unangenehmsten. Ob dabei die Fingernägel allerdings zwingend orange lackiert sein müssen, ist wohl eher fraglich, aber sicherlich ein weiteres Indiz für Renys Herkunft.
Mehr von Chesty Reny auf: Chesty Moms
Ewa Sonnet
Was die dritte Bewerberin Ewa Sonnet schon mal ganz klar vorrangig qualifiziert, ist die Tatsache, daß sie einen Führerschein hat und somit selbst zur Arbeit kommen kann. An ausreichend eleganter Kleidung scheint es jedoch zu hapern. Die Vorstellung im Nachthemd hingegen hat absolut überzeugenden Charakter. Ich bin sicher Ewa Sonnet ist mit jeder Faser ihres fantastischen Körpers für den Weltfrieden und auch ansonsten ausreichend eloquent, um ein Telefon zu bedienen.
Ewa Sonnet ist bisher die erste Wahl. Sie bleibt auf der Liste und ich hoffe Sie kommt in einem angemessenen Fummel zum Vorstellungsgespräch. Möglichst elegant, offenherzig und irgendwie rundum griffig.
Ende der Ferien
Ja, die schönen Weihnachtsferien sind zu Ende. Die Arbeit wartet wieder und die Kesselbrink aus der Personalabteilung ist schon wieder krank geschrieben. Also muß ich für ihn die Bewerbungsunterlagen für die neue Empfangsdame durchsehen. Ist sicherlich nicht der unangenehmste Job der Welt, jedenfalls, solange man nicht auch noch die Gespräche führen muß. Und weil die Dame am Empfang fließend polnisch sprechen muß, hatte Kesselbrink eine polnische Personalagentur beauftragt: Busty.pl. Die Chefin Gosha hat mir dann auch gleich mal die Akten von sieben potentiellen Bewerberinnen geschickt. Und das am Sonntag!
Na gut, ich werde die mal durchsehen. Zuerst mal muß der Stapel aber alphabetisch geordnet werden. Also: Aneta Buena, Bea Flora, Ewa Sonnet, Kate Bona, Lorna Morgan und Maria Swan. Warum die Gosha mir auch eine Akte über sich selbst geschickt hat weiß ich, wahrscheinlich um sich einfach mal vorzustellen.



